Zum Wandern in Höchenschwand liegt die Landhausvilla Strittberg 7 ideal: im Ortsteil Strittberg, mitten in einem der aussichtsreichsten Wandergebiete des Südschwarzwalds. Höchenschwand liegt auf rund 1.000 Metern Höhe und ist Deutschlands höchstgelegener heilklimatischer Kurort. Nicht umsonst nennt man es das „Dorf am Himmel“: An klaren Tagen reicht der Blick bis zu den Schweizer Alpen.
Wir stellen Ihnen fünf Touren vor, die wir unseren Gästen gern empfehlen. Zwei Rundwege starten direkt in Höchenschwand, einer führt hinunter in die Domstadt St. Blasien. Für einen Tagesausflug lohnen sich die Albschlucht und der Schluchsee. Länge und Gehzeit sind Richtwerte ohne Pausen.
| Tour | Start | Länge | Gehzeit | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Heilklima-Wanderweg 2 zur Marienkapelle | Höchenschwand | 2,9 km | ca. 1 Std. | leicht |
| Felsenweg und Bannwald (Heilklima-Wanderweg 5) | Höchenschwand oder Strittberg | 14,6 km | ca. 5 Std. | mittel |
| Rundweg nach St. Blasien | Höchenschwand | 13,8 km | ca. 4 Std. | mittel |
| Albsteig, Etappe 1: Albschlucht | Albbruck | 12,1 km | ca. 4,5 Std. | mittel |
| Seerundweg Schluchsee | Schluchsee | ca. 18 km | ca. 5–6 Std. | leicht bis mittel |
Kurze Panoramawanderung in Höchenschwand: zur Marienkapelle
Wer nur eine Stunde Zeit hat, bekommt auf dem Heilklima-Wanderweg 2 den schönsten Alpenblick des Ortes. Die Runde startet am Haus des Gastes, unterquert die Bundesstraße und führt über den Waldsportpfad zum Loipenhaus. Dort gibt es eine Einkehrmöglichkeit sowie einen Grill- und Spielplatz.
Vom Loipenhaus geht es weiter zur Marienkapelle. Hier öffnet sich der Blick auf die Alpenkette, auf Urberg und den Albtalhang bis hinüber zum Herzogenhorn und Feldberg. Zurück führt der Weg an der Bergwacht und einem Wassertretbecken vorbei zum Ausgangspunkt.
Länge/Dauer: 2,9 km, ca. 1 Stunde, knapp 50 Höhenmeter
Schwierigkeit: leicht, gut für Familien
Unser Tipp: Verbinden Sie die Runde mit dem 42 Meter hohen Rothaus-Zäpfle-Turm im Natursportzentrum. Die aktuellen Öffnungszeiten erfahren Sie in der Tourist-Information Höchenschwand.

Felsenweg und Bannwald: die große Runde über Strittberg
Der Heilklima-Wanderweg 5 ist die abwechslungsreichste Tour rund um Höchenschwand – und er führt durch Strittberg. Sie können also direkt an der Villa einsteigen. Offizieller Start ist das Haus des Gastes, von dort geht es über den Kreuzstein auf den Felsenweg.
Der Weg führt durch Nadelwald mit weichem, teils wurzeligem Boden und gibt den Blick nach Osten auf Brenden frei. Danach erreichen Sie den Bannwald, einen geschützten Wald, der sich selbst überlassen bleibt. Am Wasserfelsen schauen Sie tief ins Schwarzatal. Der Hang fällt hier schroff ab, ein Geländer sichert den Pfad.
Weiter geht es zur Schutzhütte Harzerhäusle und zu einer Stelle, an der 1990 ein Erdrutsch niederging. Heute bietet sie einen weiten Ausblick. Über einen Jägerpfad steigen Sie zur Dumrighütte auf und wandern auf der ebenen Horizontalstraße zurück nach Strittberg.
Länge/Dauer: 14,6 km, ca. 5 Stunden, rund 590 Höhenmeter
Schwierigkeit: mittel; Trittsicherheit und feste Schuhe sind nötig
Unser Tipp: Die Dumrighütte ist ein beliebter Rastplatz. Packen Sie eine Brotzeit ein, denn unterwegs gibt es keine Einkehr.
Von Höchenschwand nach St. Blasien: Dom und Albstausee
Diese Runde verbindet Fernsicht, Moorlandschaft und den berühmten Dom von St. Blasien. Sie starten in Höchenschwand und wandern vorbei an Hochseilgarten und Aussichtsturm leicht bergab Richtung Häusern. An der Bergstation des Skilifts öffnet sich der Wald.
Nach der Bundesstraße führt der Weg an Mooren vorbei zum Scheibenfelsen und zur Kirche von Häusern, die auf einem Felsvorsprung steht. Achtung: Die Landesstraße L 149 müssen Sie zu Fuß überqueren. Nördlich der Alb geht es durch dichten Wald nach St. Blasien.
Der Dom ist ein Hauptwerk des Klassizismus und besitzt eine der größten Kirchenkuppeln Europas. Zurück wandern Sie auf dem Klosterweg südlich der Alb, vorbei am Albstausee, hinauf nach Höchenschwand.
Länge/Dauer: 13,8 km, ca. 4 Stunden
Schwierigkeit: mittel; der Rückweg führt bergauf
Unser Tipp: Planen Sie Zeit für den Dom St. Blasien ein. Der Eintritt ist frei, nur während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich. Rund um den Dom finden Sie Cafés für eine Pause zur Halbzeit.

Albsteig Schwarzwald: durch die Albschlucht
Der Albsteig Schwarzwald folgt der Alb rund 80 Kilometer weit von Albbruck am Hochrhein bis zur Feldberg-Passhöhe. Für eine Wanderung durch die Albschlucht empfehlen wir die erste Etappe von Albbruck nach Görwihl. Sie ist die wildeste des ganzen Weges.
Vom Bahnhof Albbruck steigen Sie am Rand der tiefen Albschlucht hinauf nach Schachen, mit Blick über das Rheintal in die Schweiz. Auf schmalen Pfaden queren Sie die Schlucht über den historischen Studinger Steg. Danach folgen die Aussichtspunkte Peterskanzel und Kaibenfelsen und schließlich die rauschenden Höllbachwasserfälle.
Länge/Dauer: 12,1 km, ca. 4,5 Stunden, rund 600 Höhenmeter im Aufstieg
Schwierigkeit: mittel; schmale Pfade, Trittsicherheit nötig
Anreise: Albbruck erreichen Sie von Höchenschwand mit dem Auto in gut einer halben Stunde. Die Etappe endet in Görwihl, zurück geht es mit dem Bus.
Unser Tipp: Prüfen Sie vor dem Start auf albsteig.de, ob einzelne Abschnitte gesperrt sind. Nach Unwettern kommt das in der Schlucht vor.
Rund um den Schluchsee: Seeluft trifft Höhenluft
Der Schluchsee ist mit gut fünf Quadratkilometern Wasserfläche der größte See im Schwarzwald. Er entstand zwischen 1929 und 1932 als Stausee und ist rund 7,5 Kilometer lang. Der Rundweg um den Schluchsee führt fast vollständig am Ufer entlang, meist auf befestigten Wegen.
Starten können Sie am Bahnhof Schluchsee oder in Seebrugg. Unterwegs kommen Sie an Badestellen wie dem Amalienstrand und der Kaiserbucht vorbei. Wer die ganze Runde zu lang findet, kürzt mit dem Ausflugsschiff ab.
Länge/Dauer: ca. 18 km, 5–6 Stunden
Schwierigkeit: leicht bis mittel, vor allem wegen der Länge
Anreise: Von Höchenschwand fahren Sie etwa eine halbe Stunde zum See.
Unser Tipp: Im Sommer lohnt sich nach der Wanderung ein Sprung ins Wasser. Mehr Aussicht von oben bietet der Genießerpfad Jägersteig oberhalb des Sees. Weitere Ideen rund um den See finden Sie in unserem Beitrag Der Schluchsee – 11 Gründe für einen Ausflug.

Gut zu wissen: Tipps zum Wandern in Höchenschwand
- Fernsicht: Die Alpen sehen Sie nur an klaren Tagen. Besonders gute Chancen haben Sie bei Föhn sowie an kühlen Herbst- und Wintertagen.
- Ausrüstung: Auf dem Felsenweg und in der Albschlucht sind feste Wanderschuhe Pflicht. Die Pfade sind schmal, steinig und wurzelig.
- Karten und Infos: Alle Heilklima-Wanderwege beginnen am Haus des Gastes. Das Netz umfasst rund 45 Kilometer. Karten für alle Wanderwege in Höchenschwand erhalten Sie in der Tourist-Information.
Weitere Hinweise für Ihren Aufenthalt finden Sie auf unserer Seite Infos für Wanderer und in unseren Tipps für Ausflüge im Schwarzwald.
Nach der Tour: zurück in die Landhausvilla
Ob kurze Runde mit Alpenblick oder Tagestour durch die Albschlucht: Ihr Wanderurlaub im Südschwarzwald bietet für jede Kondition den passenden Weg. Danach erwartet Sie die Landhausvilla Strittberg 7 mit Terrasse und Blick auf die Alpen. Entspannen Sie in unserem Wellnessbereich und wählen Sie zwischen Mini Suite, Garten Suite und Deluxe Suite.
Buchen Sie jetzt Ihren Wanderurlaub direkt bei uns – mit Bestpreisgarantie. Wir freuen uns darauf, Sie in Höchenschwand zu begrüßen.
Quellen der Tourdaten
- Heilklima-Wanderweg 2, Heilklima-Wanderweg 5 und Rundweg nach St. Blasien (Wildganz)
- Albsteig Etappe 1: Albbruck–Görwihl (Bergwelten) und albsteig.de
- Seerundweg Schluchsee (ich geh wandern)